St. Johann Baptist

Die Pfarrkirche St. Johann Baptist, deren dringend notwendiger Bau schon um 1830 auf der Tagesordnung des Haidhauser Gemeinderates stand, aber zugunsten des Krankenhauses (heute "rechts der Isar") verschoben wurde, entstand dann in den Jahren 1854 - 1879.
Die lange Bauzeit erklärt sich einerseits aus dem chronischen Geldmangel ("Bettlerpfarrer" Johann Georg Walser kam auf seinen Sammelreisen bis nach Wien!), andererseits durch die Abspaltung der Altkatholiken nach dem I. Vatikanischen Konzil 1870/71, denen die Stadt München eine genügend große Kirche bereithalten wollte; später musste die Pfarrgemeinde u. a. aus den Einnahmen von Lotterien die Kirche der Stadt abkaufen.
1998 wurden die Marmoraltäre gereinigt und ergänzt und ein neuer Liturgiebereich mit Altar und Ambo aus Lasa-Marmor geschaffen.
2005 kam die heutige Max-Reger-Orgel hinzu, ein vielbeachtetes Werk der Firma "Freiburger Orgelbau" mit deutsch-romantischer Stimmung.
(Weitergehende Informationen können Sie dem Kirchenführer entnehmen, der am Schriftenstand erworben werden kann.) (Autor: Herr Schlehhuber)

Das hl. Grab in der Pfarrkirche St. Johann Baptist

am Johannisplatz gibt es in verschiedenen Formen seit Ende des 19. Anfang des 20. Jahrhunderts. Die Holzfassade mit Quadersteinimitation und Bogenöffnung stammt aus dem Jahr 2007.

Darauf steht ein leeres Kreuz mit Leinentuch vor schwarzem Wandbehang. Im Inneren beleuchtete Grabfigur.

Darüber von hinten mit Opferlichtern beleuchtete verschiedenfarbige Glaskugeln.

Beidseitig je ein auf Holzplatte gemalter Soldat.

Engel mit Kerzenleuchtern, weitere Kerzen und reicher Blumenschmuck vorhanden.

Besuchsmöglichkeit: Karfreitags ganztags bis 19 Uhr, Karsamstags von 9 – 12 Uhr

 

Mehr Informationen auch unter:  www.heilige-graeber.de