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Aktuelle Gottesdienste und Nachrichten des Pfarrverbandes Haidhausen

Patrozinium St. Johann Baptist

Die Hochaltarszene in der Pfarrkirche St. Johann Baptist zeigt Johannes den Täufer, wie er in vorderster Front auf den von Engeln gerahmten und von der Taube gekrönten Christus verweist: „Seht das Lamm Gottes, das hinweg nimmt die Sünde der Welt.“ Die beiden Täufer-Jünger schauen ehrfürchtig auf Jesus, dem sie von nun an folgen werden.
Mit dem vorgelagerten Allerheiligsten ruht die Darstellung als Fixpunkt der Kirche in sich und doch ist diese Szene nur der Anfang einer Bewegung, die ins Weite führt. Der Geist treibt Jesus nach der Taufe zuerst in die Wüste, dann zurück zu den Menschen, denen er von Gott erzählt und für die er sich hingibt. Nach Ostern ist es wiederum der Geist, der die Jünger und Jüngerinnen Jesu an Pfingsten voller Begeisterung aufbrechen lässt, um allen Völkern das Evangelium zu verkünden.

Wenn nun zum Patrozinium die Hochaltarszene vom Werk ReCreatio unseres Gemeindemitglieds Raoul Rossmy in den Raum fortgeführt wird, geht es genau um diese Bewegung nach außen. Es geht um das, worauf Johannes als Rufer verweist: Jesus ist Gottes Schritt in unser Leben, der das Dunkel vertreibt und das Licht der Welt bringt. Diesem gilt es den Weg zu bereiten.

Die Installation ReCreatio war zuletzt in St. Korbinian in Sendling zu sehen und wird vom 24.6. bis in den Sommer hinein in St. Johann Baptist Station machen.

Mehr Informationen zum Werk unter:
www.rrmr.de und auf der Pfarrverbandshomepage

 

Unter diesem Link findet sich ein Video zur Entstehung des Werkes:  www.youtube.com/watch?v=LxMTlUDAzbc

 

 

Gebet in dieser Zeit:

Gott, du bist die Quelle des Lebens....
Du schenkst uns Hoffnung und Trost in schweren Zeiten.
Dankbar erinnern wir uns an deinen Sohn Jesus Christus,
der viele Menschen in deinem Namen heilte
und ihnen Gesundheit schenkte.
Angesichts der weltweiten Verbreitung
von Krankheit und Not bitten wir dich:
Lass nicht zu, dass Unsicherheit und Angst uns lähmen.
Sei uns nahe in der Kraft des Heiligen Geistes.
Lass uns besonnen und verantwortungsvoll handeln
und unseren Alltag gestalten.
Schenke uns Gelassenheit und die Bereitschaft,
einander zu helfen und beizustehen.
Sei mit allen, die politische Verantwortung tragen.
Sei mit allen, die gefährdete und kranke Menschen
begleiten und sie medizinisch versorgen.
Lass uns erfinderisch sein in der Sorge füreinander
und schenke uns den Mut zu Solidarität und Achtsamkeit.

Gott, steh uns bei in dieser Zeit, stärke und segne uns.
Amen.

Weitere Hinweise:

Ausdrücklich bieten die Mitarbeiter der Telefonseelsorge (0800/111 0 222) Gespräche zum Thema Coronavirus und auch gemeinsame Gebete an.


In den Gemeinden können Gottesdienste stattfinden, wenn die Vorgaben zum Gesundheitsschutz eingehalten werden. Zwischen den Gottesdienstteilnehmern und -teilnehmerinnen muss ein Abstand von jeweils 1,50 Metern eingehalten werden, wenn sie nicht zum selben Haushalt gehören. Die Plätze werden entsprechend markiert und zugewiesen. Um zu vermeiden, dass Gläubige an der Kirchentür abgewiesen werden müssen, ist in manchen Pfarreien eine Voranmeldung notwendig. An den Gottesdiensten darf nur teilnehmen, wer keinerlei Krankheitszeichen einer SARS-CoV-2-Infektion zeigt und keinen Kontakt mit bestätigt COVID-19-Infizierten hatte.
Die Mund-Nasen-Bedeckung muss während des gesamten Gottesdienstes getragen werden, vom Betreten bis zum Verlassen der Kirche, auch am eigenen Platz. Ausnahmen gelten für Kinder bis zum sechsten Geburtstag und Menschen, denen das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung aus gesundheitlichen Gründen nicht möglich oder unzumutbar ist. Außerdem sind diejenigen, die gerade liturgisch sprechen oder vorsingen, wie der Zelebrant, Lektor oder Lektorin, Kantor oder Kantorin und Solisten, von der Maskenpflicht ausgenommen. Mit Blick auf die Abstandsregel und andere Infektionsschutzaspekte wird gebeten, die Handkommunion zu empfangen und auf die Mundkommunion zu verzichten. Unter strikter Beachtung entsprechender Hygienevorgaben ist jedoch auch die Mundkommunion möglich. Die Details zum Modus der Kommunionausteilung können Sie bei Bedarf vor Ort erfragen.
Gemeindegesang ist wegen des erhöhten Infektionsrisikos untersagt. Wird der Gottesdienst von einem Ensemble musikalisch gestaltet, müssen die Sänger und Sängerinnen sowie Musiker und Musikerinnen einen Abstand von mindestens 2 Metern einhalten und weitere Vorgaben beachten.
Diese Vorgaben gelten für alle gottesdienstlichen Formen, beispielsweise auch Andachten und Rosenkranzgebete sowie Gottesdienste und Wallfahrten im Freien. Bei Gottesdiensten im Freien besteht grundsätzlich keine Höchstteilnehmerzahl, jedoch sind Gottesdienste untersagt, die den Charakter von Großveranstaltungen erreichen.

Quelle: https://www.erzbistum-muenchen.de/im-blick/coronavirus/fragen-und-antworten

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